Surwold. Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, machte am Dienstag, den 4. August 2026, im Rahmen ihrer Sommertour Station in Surwold. Im Mittelpunkt standen unsere Arbeit in der beruflichen Bildung und Rehabilitation, der fachliche Austausch zu aktuellen Herausforderungen bei der Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen mit Lernbeeinträchtigungen/-behinderung, psychischen oder körperlichen Erkrankungen sowie die Möglichkeiten des Bürokratieabbaus.
Begleitet wurde Nahles von Johannes Pfeiffer (Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit), René Duvinage (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nordhorn) sowie Daniela Ringenaldus (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Emden-Leer). Ebenfalls nahmen an dem Besuch Silvia Bünnemeyer (Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Nordhorn) und Thorsten Weber (Teamleiter und Reha-Berater der Agentur für Arbeit Nordhorn) teil. Empfangen wurden die Gäste von Annett Stindt (Geschäftsführerin Johannesburg GmbH), Michaela Schöpper (Bereichsleitung Berufliche Bildung), Frank Jansen (stellv. Bereichsleitung Berufliche Bildung), Ulla Buse (MAV-Vorsitzende) sowie Ricardo Reich (Teilnehmendenvertretung).
Für die Johannesburg bot der Besuch die Gelegenheit, Einblicke in die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen zu geben und zugleich Themen anzusprechen, die Bildungsträger und die Agenturen für Arbeit gleichermaßen beschäftigen. Dabei entwickelte sich ein offener und konstruktiver Austausch, der wertvolle Impulse für die Zusammenarbeit gab.
Bürokratische Hürden gemeinsam in den Blick nehmen
Ein Schwerpunkt der Gespräche lag auf der Frage, wie bürokratische Anforderungen reduziert und Prozesse für alle Beteiligten einfacher und effizienter gestaltet werden können, um den Fokus und die zeitlichen Ressourcen wieder mehr auf die Arbeit mit den jungen Menschen zu legen. Gerade in der beruflichen Rehabilitation und bei der individuellen Begleitung junger Menschen treffen unterschiedliche Zuständigkeiten und administrative Anforderungen aufeinander. Umso wichtiger sei es, die Erfahrungen aus der täglichen Praxis in die Weiterentwicklung von Verfahren einzubeziehen, vor allem vor dem Hintergrund der größer werdenden Herausforderungen, die junge Menschen mit ihren Lernbeeinträchtigungen/-behinderung, psychischen oder körperlichen Erkrankungen mit sich bringen
Impulse aus der Praxis
Im Anschluss an den Austausch bekamen die Besucherinnen und Besucher Einblick in die pädagogische Praxis der Ausbildungswerkstätten Malerei und Kfz sowie die Werkstatträume des Eingangsverfahrens und Berufsbildungsbereichs. Frau Nahles nutzte die Gelegenheit, um direkt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Der Besuch im Rahmen der Sommertour endete damit nicht nur mit zahlreichen Eindrücken von der Arbeit der Johannesburg, sondern vor allem mit dem gemeinsamen Signal, den fachlichen Dialog und die vertrauensvolle Zusammenarbeit weiterzuführen.




